Feierabend um 17 Uhr. Keine Wochenenddienste. Und eine Bewerbung, die zwei Minuten dauert.
Wir suchen eine Medizinische Fachangestellte für unsere frauenärztliche Praxis. Ohne Anschreiben, ohne Lebenslauf-Pflicht: Name, ein Kontaktweg, fertig.
Sechs Sätze, die Sie aus anderen Praxen kennen. Und wie es hier ist.
Wir schreiben hier nichts hin, was am ersten Arbeitstag anders aussieht. Wenn etwas davon nicht stimmt, dürfen Sie uns beim Vorstellungsgespräch darauf festnageln.
Was Sie bei uns machen
Die Balken zeigen grob, wie viel Raum eine Aufgabe im Alltag einnimmt. Kein Bereich ist Einzelverantwortung, wir wechseln uns ab.
Empfang und Terminvergabe
Erste Ansprechpartnerin am Tresen und am Telefon. Termine koordinieren, Dringlichkeit einschätzen, Rückrufe organisieren.
Blutabnahme und Labor
Venöse Blutentnahmen, Abstriche vorbereiten, Proben versandfertig machen, Befunde zuordnen.
Assistenz bei Untersuchungen
Vorbereitung des Behandlungsraums, Assistenz bei Vorsorge und Ultraschall, Betreuung der Patientin vor und nach dem Termin.
Dokumentation und Abrechnung
Leistungen im Praxisprogramm erfassen, Mutterpass und Karteikarte pflegen, Quartalsabrechnung vorbereiten.
Organisation und Material
Bestellungen, Hygieneplan, Sterilisation, Vertretungsplan. Wer mag, übernimmt hier mehr Verantwortung.
Alles, was sonst erst im Gespräch kommt.
Sie sollen vergleichen können, bevor Sie sich bewerben. Deshalb steht es hier und nicht hinter einem Anruf.
Gehalt und Zulagen sind hier als Platzhalter markiert und werden pro Praxis eingesetzt. Für Google for Jobs müssen Stelle, Ort, Umfang und Vergütung sichtbar im Text stehen, genau dafür ist diese Tafel da.
TEAM 4:5
EMPFANG 4:5
Sieben Menschen, bei denen Sie landen.
Zwei Ärztinnen, vier MFA, eine Auszubildende. Klein genug, dass jede weiß, wie es der anderen geht. Groß genug, dass Urlaub kein Drama ist.
„Ich bin aus einer Praxis gekommen, in der ich jeden Tag Überstunden hatte. Hier gehe ich um 17 Uhr. Das war die größte Umstellung."
Vier Angaben. Mehr brauchen wir wirklich nicht.
Kein Anschreiben, kein Motivationsschreiben, kein Login. Zeugnisse und Lebenslauf können Sie später nachreichen, oder gleich anhängen, wenn Sie möchten.
Was Bewerberinnen uns vorher fragen
Ich bin Wiedereinsteigerin. Kommt das infrage?
Ja, ausdrücklich. Wir planen eine Einarbeitung von sechs bis acht Wochen ein und nehmen uns die Zeit dafür. Auch nach mehreren Jahren Pause.
Ich bin frisch ausgelernt. Ist das zu wenig Erfahrung?
Nein. Zwei Kolleginnen haben hier gelernt und sind geblieben. Wichtiger als Erfahrung ist, dass Sie mit Patientinnen freundlich umgehen und nachfragen, wenn etwas unklar ist.
Geht Teilzeit, und lassen sich die Tage festlegen?
Ab 20 Stunden, und die Tage legen wir gemeinsam fest. Feste freie Tage sind der Normalfall, nicht die Ausnahme. Eine 4-Tage-Woche ist möglich.
Ich bin noch in ungekündigter Stellung.
Kein Problem. Sagen Sie einfach eine ungefähre Kündigungsfrist. Wir warten auch drei oder sechs Monate, wenn es passt.
Wie schnell höre ich von Ihnen?
Innerhalb von drei Werktagen, auf dem Weg, den Sie angegeben haben. Auch wenn es eine Absage wird, Sie bekommen in jedem Fall eine Antwort.
Erfährt mein jetziger Arbeitgeber davon?
Nein. Die Bewerbung liest nur die Praxisleitung, nichts wird weitergegeben. Auf Wunsch rufen wir Sie außerhalb Ihrer Arbeitszeit an oder schreiben nur per Nachricht.
Zwei Minuten. Dann haben wir es beide hinter uns.
Auch wenn gerade keine Stelle ausgeschrieben wäre: Initiativbewerbungen lesen wir und melden uns zurück.